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Der folgende Text/Bilder stammen von:

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20
65795 Hattersheim
Tel.: 06190 - 93 73 00
Fax: 06190 - 93 74 00
E-Mail: info@tasso.net
Web: www.tasso.net
Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.
- Hauptgeschäftsstelle -
Hof Huppenhardt
53804 Much
Tel.: 02245 / 61900
Fax: 02245 / 619011
Web: www.etn-bonn.de
Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt)
Viktor-Scheffel-Str. 15
80803 München
Deutschland
Tel.: 089 / 38 39 52 - 0
Fax: 089 / 38 39 52 - 23
E-Mail: mail@bmt-tierschutz.de
Web: www.bmt-tierschutz.de

Wühltischwelpen – nein Danke! Tierschutzorganisationen machen gegen grausamen Welpenhandel mobil


TASSO, der ETN und bmt haben daher das Jahr 2010 zum Jahr "Gegen den unseriösen Welpenhandel" erklärt und gemein­sam die Kampagne "Wühltisch-Welpen – nein Danke!" ge­star­tet. Alle drei Organisationen wollen durch Auf­klärung die Nachfrage stoppen und somit für un­seriöse Händler den Markt in Deutsch­land austrocknen.

Nein zum Handel mit Billigwelpen

Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN), TASSO e.V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) starten eine gemeinsame Kampagne gegen den grausamen Handel mit Hundewelpen. Unter dem Slogan „Wühltischwelpen – nein Danke!“ realisieren sie ab sofort eine breit angelegte Aufklärungsoffensive. Ziel ist es, die Missstände des illegalen und unseriösen Hundehandels offen zu legen und damit das zehntausendfache Tierleid zu beenden. Neben der Aufklärung bieten die Vereine Betroffenen auch Hilfestellung, um die Machenschaften öffentlich zu machen.

WTWKarte

„Die unseriöse Hundezucht floriert – im Ausland und in Deutschland. Zu Schleuderpreisen werden Welpen aller Rassen auf Parkplätzen aus dem Kofferraum heraus verkauft. Die Händler locken die Kunden mit Dumpingpreisen für einen Rassehund. Vielfach kaufen die Interessenten das kleine Fellbündel aus Mitleid, um ihm ein liebevolles Zuhause  zu geben“, so die drei Initiatoren der Kampagne.

„Beim Geschäft mit der Ware Hund zählt nur die Profitmaximierung “, kritisiert Heinz Wiescher, Präsident des ETN. „Aus Profitgier werden die Tiere nicht geimpft, schlecht genährt und viel zu früh von der Mutter getrennt. Die Folge: Die meisten Welpen sind krank, leiden ihr Leben lang unter den Folgen dieser tierquälerischen Behandlung oder sterben jämmerlich noch im Welpenalter.“

„Bei uns melden sich viele Betroffene, deren Welpen trotz intensiver tierärztlicher Behandlung nicht gerettet werden konnten“, berichtet Philip McCreight von TASSO. „Diese Menschen sind traurig und verzweifelt, weil sie ihren Hund verloren haben. Ihnen wollen wir die Möglichkeit geben, ihre Erfahrungen öffentlich zu machen, um andere vor solchen Kaufentscheidungen zu schützen, denn dieses Mitleid gefährdet Hundeleben.“

Dr. Jörg Styrie vom bmt empfiehlt tierlieben Menschen, die einen Hund haben wollen: „In den Tierheimen warten Hunde jeden Alters auf ein neues Zuhause. Auch Welpen und Rassehunde. Vergessen Sie bitte auch nicht, dass gerade in den süd- und osteuropäischen Urlaubsländern neben ausgewachsenen Straßenhunden auch täglich unzählige Welpen getötet werden, weil es für sie keinen Platz auf dieser Welt gibt. Seriöse Tierschutzorganisationen sind gerne behilflich, einen Welpen aus dem Ausland zu adoptieren.“

Ein Positionspapier von TASSO, ETN und bmt, um seriöse Tierschutzorganisationen zu erkennen sowie eine Postkarte zur Aufklärung über den unseriösen Welpenhandel, erhalten Sie über www.tasso.net. Außerdem finden Betroffene hier ein Formular, um ihre Erfahrungen öffentlich zu machen. Den Aufklärungsfilm des ETN über den unseriösen Welpenhandel finden Sie auf www.etn-ev.de sowie auf www.tasso.net.

Der folgenden Text stammt von Trusting Flats:


Die Vorraussetzungen für eine Zucht sind:

Die allererste Voraussetzung sind gesunde und wesensfeste Elterntiere.
Eingetragener Zwingername.
Züchterseminar.
Ausreichend Platz an Räumlichkeiten und Aufzuchtsplatz. (nach TSG)
Gesunde Elterntiere, HD, ED, PRA, OCD, Patella Luxation muß untersucht werden.
Hunde müssen nach FCI Standard ausgestellt werden.
Zur Zuchtreife benötigen wir eine V1 als Wertenote. Rasserichter erteilt die Tauglichkeit.
Zuchttiere sollen nach Möglichkeit öfters ausgestellt werden, um Kontinuierlichkeit zu prüfen.
Unser Wurf wird von einem beauftragten Zuchtwart beurteilt. ( Wurfabnahme). Dieser beurteilt auch unsere Zuchtstätte.
Da wir unsere Hunde als Familienhunde halten, ist eine jagdliche Prüfung keine Vorraussetzung. Auch eine Begleithunde Prüfung oder Wesenstest ist bei uns im Verein DHZ kein muß.
Unsere Tiere, sowie unsere Welpen werden von uns im Haus und Garten aufgezogen und gehalten. Wir unternehmen mit den ausgewachsenen Hunden lange Spaziergänge, gehen häufig schwimmen und sorgen für artgerechte Beschäftigung.
Der Flat ist KEIN Zwingerhund, deshalb ist Zwingerhaltung vertraglich ausgeschlossen. Die Rasse möchte seinem Führer gefallen „will to please“, er braucht unbedingt ausreichend menschliche Zuwendung, in einem Zwinger würde er in kürzester Zeit verkümmern.

Da wir unsere Welpen nur in gute, verantwortungsvolle Hände abgeben möchten, liegt es uns sehr am Herzen, die zukünftigen Besitzer schon frühzeitig kennen zulernen.

Unsere Welpen werden Anfang der 8. Woche grundimmunisiert, sind bis zum Abgabetag mehrfach entwurmt, haben einen Chip und werden regelmäßig von unserem Haustierarzt untersucht, ob alles in Ordnung ist.
Die neuen Besitzer bekommen von uns eine so genannte Gebrauchsanweisung für ihren neuen Schützling mit auf den Weg. Hierin können sie nachlesen wie sich der Welpe seit seiner Geburt entwickelt hat, was er wann zu fressen bekommen sollte, was sie bei kleineren Krankheiten tun müssen, Tips und Tricks in der Erziehung werden erläutert und weitere Anregungen gegeben. Außerdem bekommen sie, ausreichend Futter und Futterzusatz, Leckereien, Welpenspielzeug, den neuen EU Impfpass, Chip - Registrierungskarte und die zum Hund gehörenden Papiere.

Bei uns wird WELPENSOZIALISIERUNG groß geschrieben. Die Welpen werden von uns auf die verschiedensten Dinge für ihr weiteres Leben geprägt. Je mehr Eindrücke und Erfahrungen die Welpen in der Sozialisierungs- u. Prägephase (ca. bis zur 18 Lebenswoche) sammeln können, desto sicherer gehen sie durchs weitere Leben. Wir begrüßen es auch, wenn unsere Welpen nach der Abgabe mit Herrchen und Frauchen eine Welpenspielgruppe in einer seriösen Hundeschule besuchen, um den Umgang mit anderen Hunden zu lernen. Auch anschließendes Unterordnungstraining wäre Vorraussetzung für ein problemfreieres Zusammenleben.
Sollten irgendwann Fragen oder Probleme irgendwelcher Art auftauchen werden wir ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Was wir unseren Welpen wünschen:
Schaffen sie sich nur einen Hund an, wenn alle Familienmitglieder damit einverstanden sind.
Klären sie im Vorfeld schon ab ob evtl. Vermieter und Nachbarn nichts dagegen haben.
Menschen die genügend Zeit für Erziehung und Auslauf haben.
Genügend Platz.
Der Hund sollte als Familienmitglied gehalten werden, KEINE ZWINGERHALTUNG!
Er möchte nicht den ganzen Tag alleine gelassen werde.
Sie sollten möglichst aktiv sein und naturverbunden.
Artgerechte Haltung, schwimmen gehen, apportieren usw.
Spaziergänge auch bei schlechten Wetter.
Bereitschaft der Besitzer den Hund ausgewogen zu ernähren.
Angemessene und nötige ärztliche Behandlung und Vorsorge.
Ausreichend Kontakt zu seines Gleichen.
Einen Freund, der immer zu ihm steht, der mit ihm durch dick und dünn geht, in guten wie in schlechten Zeiten bis an sein Lebensende. 

Zum Thema Welpenpreis:
Anfänger in Sachen Rassehundekauf, und das sind sicherlich die allermeisten, sind nicht selten schockiert oder zumindest sehr überrascht, wenn sie erstmals am Telefon einen Welpenpreis zwischen 1000€ und 1800€ für einen Flat coated Retriever Welpen genannt bekommen. Schließlich möchte man ja auch nur einen Rassehund aus einer guten Zucht, kleine Fehler ist man ja bereit zu akzeptieren, einen Stammbaum braucht man ja auch nicht unbedingt. Nur soll es eben ein Rassehund sein. Ein gewöhnlicher Mischling entspricht entweder nicht so sehr dem Geschmack, oder ist von zweifelhafter Herkunft, Gesundheit und Erziehung und außerdem hat man keinen Anhaltspunkt über das Wesen des Tieres. Viele Welpenkäufer sind der Ansicht, dass seriösen Züchter bei solch hohen Preisen das große Geld machen und sich so eine goldene Nase verdienen. Wir Züchter sehen uns gezwungen, uns gegen solche Behauptungen zur Wehr zu setzen. So listen manche von uns ihnen auf Heller und Pfennig ihre Unkosten auf, um zu beweisen, dass hier kein großes Geld verdient werden kann.
Denn die Einnahmen decken gerade mal die Unkosten für alles bis zum nächsten Wurf. Kommt aber was dazwischen legt man drauf.
Wer einmal genau überlegt, was alles notwendig ist, um Rassehunde optimal aufzuziehen, kommt schnell dahinter: Rassehundezucht ist ein Hobby, und wie  bei jedem Hobby invesiert man Zeit, Geld
und vor allem Liebe.
Da sind zunächst die Anschaffungskosten für gute Zuchttiere, die die meisten Züchter sich als Welpen anschaffen. Diese Tiere verursachen erstmal zwei Jahre lang nur Unkosten: Impfungen, Wurmkuren, Zeckenschutzmittel, Futterkosten, Tierarzt (vor Krankheiten ist man nie gefeit) und was man sonst noch braucht um einen Hund artgerecht zu halten. Dann folgen die Vereinsbeiträge, denn ein seriöser Züchter ist auf jeden Fall in einem guten Verein. Haftpflichtversicherung und Hundesteuer muß auch bezahlt werden. Auch Kosten für Fachliteratur und weiterbildende Seminare fallen laufend an. Das Haus und der Garten müssen hundegerecht eingerichtet und abgesichert werden. Ein Ausstellungsbesuch, vielleicht sogar im Ausland, schlägt schnell mit ein paar hundert Euro zu Buche. Dann nicht zu vergessen, die sämtlichen Untersuchungen und Röntgenbilder, die man braucht um die Zuchttauglichkeit zu bekommen gibt es auch nicht umsonst.
So dann hat man noch immer keine Welpen. Die Decktaxe bei einem guten Deckrüden kostet mindestens einen Welpenpreis, aber auch die Haltung eines eigenen Rüden ist nicht billig, sie unterscheidet sich nicht von der Haltung einer Hündin. Wenn dann die Hündin tragend ist braucht sie beste Pflege. Bevor die Welpen auf die Welt kommen, sollte man sich eine Wurfkiste beschaffen, die auch nicht gerade billig ist, auch wenn man sie selber baut. Es sollte genügend Welpenlagerwäsche vorhanden sein, weil öfters täglich gewechselt und gewaschen werden muß. Wenn alles bei der Geburt glatt gegangen ist, hat man Glück. Musste aber ein Kaiserschnitt gemacht werden oder hat die Hündin keine oder zu wenig Milch, braucht man Welpennahrung, die mit dem Fläschchen verabreicht werden muß. Schnell hat man da einen 24 Stundenjob, denn wenn der letzte satt und versorgt ist, hat der erste schon wieder Hunger. Die Welpen sind grad einen Tag alt, dann will der Tierarzt schon an ihren Geldbeutel, für die erste Untersuchung von Wurf und Muttertier. Dann kommen die Wurmkuren für Welpen und das übrige Rudel. Spätestens ab der dritten Wochen wollen die Kleinen auch noch beste feste Nahrung. Um die Welpen optimal zu prägen müssen ihnen allerhand Sachen geboten werden.
Sie werden jetzt sicherlich denken und wann hört das denn endlich auf? Noch lange nicht!!!
Denn jetzt muß man noch die Kosten für Anzeigen, Telefon, Internet, Impfung, Chip, Wurfabnahmen vom Zuchtwart und die Stammbäumen dazu rechen.
Die investierte Zeit braucht man nicht dazu zu rechen, weil die kann und muß uns keiner bezahlen. Das sind im Normalfall die anfallenden Kosten einer guten Rassehundezucht.
Natürlich sind hier die eventuell anfallenden Kosten für X Krankheiten die das Muttertier oder die Welpen bekommen können nicht eingerechnet. Auch der Verlust durch Tod eines oder mehrere Welpen, oder des Muttertieres möchte ich hier nicht weiter ausführen.
Aber wenn man diese Kosten mal nur grob überschlägt bleibt unter dem Strich NIX übrig.
ABER: Das Lob ist der Lohn!
Mit billigen Rassehunden zieht man oft den Kürzeren.
Sparen lohnt sich gerade bei der Anschaffung eines Haustieres selten. Ein Lebensgefährte für etwa 10 Jahre oder länger sollte mit Verstand und Mühe ausgesucht und nicht vom Preis abhängig gemacht werden. Kann man sich die durchschnittlichen Preise für einen Flat nicht leisten, sollte man lieber nach einem Mischling mit gutem Wesen Ausschau halten, als eine Zucht die unwürdiges, teils tierquälerische Haltungs- und Aufzuchtbedingungen bietet, durch einen Mitleidskauf zu unterstützen. Ein kränkelndes, verhaltensauffälliges Problemtier ist oftmals nicht tragbar für Familie und Haushalt. Mancher sieht dies leider erst zu spät ein, nämlich nach gemachter, schlechter Erfahrung. Dies sind gerade die Hundekäufer, die sogenannte Billig- und Massenzuchten unterstützen und am Leben erhalten.
Meistens werden solche Hunde auch ohne Stammbaum angeboten. Ein Züchter, der Rassehunde ohne Stammbaum anbietet, hat es sich entweder durch schlechte Tierhaltung verwirkt, in einem ordentlichen Verein Mitglied zu sein, oder er erhielt keine Stammbäume, weil die Zuchtstätte oder die Elterntiere nicht den Anforderungen entsprachen. Wenn also unter solchen Vorraussetzungen vermehrt wird, entzieht sich ein solcher „Züchter“ ganz bewusst jeglicher Kontrolle. Man kann also von vornherein annehmen, dass er Verstöße gegen die Interessen der Hunde begeht oder beabsichtigt, sonst bräuchte er ja Kontrollen nicht zu fürchten.